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Carl Josef Meffert aka Clément Moreau, 1903–1988 … schliesst sich mit 16 Jahren den Spartakisten an, obwohl er keine Ahnung hat, wer Rosa Luxemburg oder Karl Liebknecht sind, wird zwei Jahre später «wegen politischer Delikte» zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt und verbringt 3 Jahre und 4 Monate in Einzelhaft. 1926 wird er aus dem Gefängnis entlassen und es folgt die Zeit seiner eigentlichen Ausbildung: zuerst in Köln, dann in Berlin.
Käthe Kollwitz, Emil Orlik, Heinrich Vogeler, Johny Heartfield und andere sind an seiner künstlerischen und weltanschaulichen Formung beteiligt. In Berlin entstehen die grossen autobiografischen Zyklen, die bis heute ihre Gültigkeit bewahrt haben. Eine Freundschaft führt ihn ins Tessin, in die Künstlerkooperative nach Fontana Martina. Im Frühjahr 1933 entgeht er am Badischen Bahnhof in Basel einer Verhaftung wegen antifaschistischer Tätigkeit durch die Gestapo. Er wählt das Pseudonym Clément Moreau – als illegaler Emigrant wird er von den Schweizer Behörden gesucht – und setzt sich weiterhin als Gebrauchsgrafiker für die Anliegen der Arbeiterschaft in der Schweiz ein. Er lernt hier die Antifaschistin Nelly Guggenbühl kennen, heiratet sie und reist 1935 – an seinem 32. Geburtstag – mit einem Nansenpass, einem Ausweis für Staatenlose, ins argentinischen Exil …
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